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Odyssee einer Turnierreise - 3. April 2008

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Eine 3 wöchige Turnierreise mit einer ausgerenkten und blockierten Rippe erlauben einen kurzen Rückblick.
Martina war in den 3 Wochen bei mehreren Ärzten und Physiotherapeuten in Behandlung. Es wurden 2 Kernspin Untersuchungen und 1 CT gemacht. Und niemand konnte konkret helfen.

Die ganze Geschichte hier.

Nachdem Martina gut in Indian Wells angekommen war, bekam sie bereits am ersten Tag in ihrer linken Schulter und im Brustbereich starke Schmerzen. Ebenfalls hatte sie große Probleme und Schmerzen beim Atmen.
Der erste Weg führte natürlich zu den Physiotherapeuten der WTA. Durch mobilisieren konnte auch eine kurzzeitige Linderung der Schmerzen erreicht werden.
Martina konnte also die ersten Tage, die normalerweise immer eine harte und wichtige Vorbereitung für ein Turnier sind, nur eingeschränkt trainieren.
Aber da Schmerzen oft zum Hochleistungssport gehören, gab sie nicht auf und versuchte sich durchzubeißen.

12. März: Martina hat ihr Match gegen Kaja Kanepi durchgezogen und verloren. Respekt dafür.
Danach ging’s gleich wieder zu den Physio`s und zum Arzt. Der Arzt renkte die Halswirbel wieder ein und die Physios lockerten die Muskeln.

Am nächsten Tag keine Besserung. Trotzdem gab sie ihr Bestes im Doppel. Vielleicht war es falsch anzutreten und zu verlieren, aber auf der Tour müssen sich Doppelpartner auf einander verlassen können. So hat es Martina gelernt und durchgezogen.

Die Odyssee geht weiter! Trotz eines Tages Pause wurden die Schmerzen immer stärker, so dass sie nachts, trotz Schmerztabletten, nicht mehr schlafen konnte. Daraufhin entschied sie sich erneut zum Arzt zu gehen und ein Kernspin und ein CT im Krankenhaus machen zu lassen. Diagnose des Arztes: Nichts zu sehen, es kann aber nicht schlimmer werden!

Am nächsten Tag ging Martina wieder auf den Platz um Tennis zu spielen. Aber schon das Einlaufen wird zur Qual… Schmerzen bei jedem Schritt… nach 20 Minuten beendete sie den Versuch zu trainieren.
Der Turnierarzt schickte sie erneut ins Krankenhaus um einen genaueren Kernspin zu machen… wieder ohne Ergebnis. Daraufhin riet ihr der Arzt eine Pause von einer Woche zu machen. Kein Tennis, kein Joggen, kein Fitness.

Es gibt nichts Schlimmeres für einen Sportler: man fliegt für 2 Turniere in die USA, man hat Schmerzen, man kann nicht trainieren und keiner kann einem sagen, warum man diese Schmerzen hat!

20. März: Abreise nach Miami und ab Sonntag wieder dezentes Training. Mit Physio und Massagen ging es von Tag zu Tag etwas besser. Der Körper scheint sich an den Zustand zu gewöhnen. Aber Martina fühlte sich nicht wohl.
Für eine Spielerin wie Martina, die von ihrem Körper lebt, ist ein gutes Körpergefühl auf dem Tennisplatz überlebenswichtig.

Mittwoch 26. März: 1. Match gegen Marina Erakovic. Martina quälte sich 2 Stunden und 52 Minuten und verlor in 3 Sätzen.

2 Tage Behandlungen und lockeres Training. Der Körper hatte sich an den Zustand gewöhnt und es ging wieder etwas besser.

Samstag dann Doppel gegen die beiden Bondarenkos. Leider ohne Chance. Ende des Turniers in Miami und der USA Reise für Martina.

Die Rückreise: Persönlich von Martina - "Reisestress"

Montag 31. März: Ankunft Zuhause.
Am Dienstag Termin bei Martina`s Physiotherapeuten im OSP Hannover. Heiner Otten, der Mann für die ganz besonderen Fälle.

Nach nur 2 Minuten stellte Heiner fest: Martina`s linke oberste/erste Rippe ist ausgerenkt und blockiert. Nach dem Einrenken mit geschulter Hand war das Grundproblem der letzten 3 Wochen behoben!

Da schaut man sich an und denkt: “Ich kann das nicht glauben, das kann doch nicht sein, warum hat das niemand vorher festgestellt?!?!?“

Natürlich waren weitere Maßnahmen erforderlich um die Muskulatur wieder in die normale Position zu bringen, aber die Ursache für das ganze Leiden wurde nun doch nach mehr als 3 Wochen behoben.

Das waren 3 Wochen Turnierreise in den USA.

Es gibt nur Eins: Blick nach vorn !!!!!

 

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